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Vorträge

Stirb und Werde – Aspekte einer »Postwachstumsökonomie«

Öffentliches Werkstattgespräch des Instituts für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart

Stirb und Werde – Aspekte einer »Postwachstumsökonomie«

Einleitende Podiumsdiskussion mit anschließendem Gespräch im Plenum. Mit André Bleicher, Hanjo Achatzi, Udo Herrmannstorfer, Karl Huober (angefragt); Moderation: Ulrich Morgenthaler, Forum 3.

Seit dem Bericht des Club of Rome 1972 ist das Wort von den »Grenzen des Wachstums« in aller Munde. Trotzdem halten viele am Dogma vom stetigen wirtschaftlichen Wachstum fest. Dieses wird nach wie als unverzichtbarer Schlüssel zur Lösung der großen Menschheitsprobleme gepriesen und erstrebt. Manche Akteure sind der Auffassung, dass wachsende Wertschöpfung durch rein technische Lösungen ökologisch unbedenklich werden könnte. Von der sogenannten Postwachstumsökonomie wird dies als Illusion kritisiert. Eine andere Wirtschaftsweise wird reklamiert, die auf Wachstumsrücknahme (Degrowth) basiert. Darüber, wie eine derartige Wirtschaftsform aussehen soll, hat das Gespräch erst begonnen. Auch der Wachstumsbegriff als solcher bedarf der Klärung. Wo und wann ist Wachstum gesund, wo ist es krebsartige Wucherung, die Entwicklung nicht fördert, sondern zerstört? In welchem Verhältnis stehen inneres und äußeres Wachstum? Schließen sich Nachhaltigkeit und Wachstum in jedem Fall aus? Wie entsteht wirtschaftlich etwas und wie muss es auch vergehen können, damit Neues Raum finden kann? Diese Fragen sind heute von großer Bedeutung - bis in die einzelbetriebliche Praxis hinein.

Bitte beachten Sie auch das entsprechende Seminar:
Forschungskolloquium

Freitag, 16. Februar, 19.00 Uhr (!)

Kosten:
Selbsteinschätzung (Richtsatz euro 10)

Vorbestellungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Abendkasse eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.